Braunschweig, 15.12.2011
Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hebt das Rating für die genossenschaftliche Finanzgruppe, und damit auch für die Volksbank BraWo, um eine Stufe von A+ auf AA- an. Mit diesem Ergebnis erhalten die Genossenschaftsbanken die von S&P höchste Bonitätseinschätzung unter Deutschlands Banken, die nicht in Staatsbesitz sind.
„Diese Rating-Anhebung bestätigt die Stärke und Stabilität der Volksbanken“, sagt Mark Uhde, Vorstandsreferent der Volksbank BraWo. „Unser auf Nachhaltigkeit fokussiertes Geschäftsmodell und der enge Zusammenhalt unserer genossenschaftlichen Finanzgruppe haben sich besonders in der Finanzkrise bewährt“, ergänzt Uhde. Im Rahmen des verbundinternen Ratings wird die Volksbank BraWo bereits seit mehreren Jahren in den High-Grade-Bereich eingestuft.
Ratingbegründung
Konkret erhält die genossenschaftliche Finanzgruppe und mit ihr jede einzelne Genossenschaftsbank ausgehend von einem Ankerrating der deutschen Finanzbranche von A- jeweils eine Hochstufung. Einbezogen wurden das nachhaltige und diversifizierte Geschäftsmodell, die solide Kapitalausstattung sowie die breite retailbasierte Refinanzierungsstruktur der Genossenschaftsbanken. Die Risikolage der Finanzgruppe wird neutral in Bezug auf das Ankerrating gesehen.
Ankerrating ist Beurteilungsbasis
Die höhere Einstufung nimmt S&P auf Grundlage ihrer neuen zweistufigen Ratingmethodik vor. Ausgangspunkt ist ein Rating für die Beurteilung der gesamten Finanzbranche eines Landes, das sogenannte Ankerrating. Im zweiten Schritt nimmt die Agentur dann einzelne Abstufungen für Kriterien wie Geschäftsmodell, Kapitalausstattung, Risikolage und Liquidität / Refinanzierungsstruktur vor.
Das Rating von S&P gilt für alle Institute, die der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen sind. Der Bericht mit einer Liste der von diesem Rating erfassten Institute ist unter www.standardandpoors.com oder www.bvr.de/rating abrufbar.